Südöstliche Balkan-Halbinsel, Anatolien und vorgelagerte Ägäische Inseln, Zypern, Transkaukasien and einige Stellen nördlich des Großen Kaukasus (Tschetschenien und Dagestan in Russland), Syrien, Libanon, Israel, Jordanien, Nordost-Sinai, Iraq, Iran und Nordost Algerien. 

Art:

Ophisops elegans  MÉNÉTRIÉS, 1832

Unterarten (7):

Ophisops elegans elegans  MÉNÉTRIÉS, 1832

Ophisops elegans basoglui  BARAN & BUDAK, 1978

Ophisops elegans blanfordi  SCHMIDT, 1939

Ophisops elegans centralanatoliae  BODENHEIMER, 1944

Ophisops elegans ehrenbergii  (WIEGMANN, 1835)

Ophisops elegans macrodactylus  BERTHOLD, 1840

Ophisops elegans schlueteri  BOETTGER, 1880

Population (1):

Ophisops elegans Aures Population  CHIRIO & BLANC, 1993

Synonyme:

Ophisops elegans   MÉNÉTRIÉS, 1832

Amystes ehrenbergi   WIEGMANN, 1835

Gymnops meizolepis   STOLICZKA, 1872

Trivialnamen:

European Snake-eyed Lizard (Englisch)
Europäisches Schlangenauge (Deutsch)
Стройная змееголовка (Russisch)

Hinweis:

Die Unterarten von Ophisops elegans gehören derzeit zu den schwierigsten Kapiteln der Lacertiden-Systematik, dies vor allem deshalb, weil es keine zusammenfassende Analyse des Kommplexes gibt. Die wenigen bisherigen Studien beschränken sich auf enge Gebiete, wie etwa den Iran durch ANDERSON (1999) oder Jordanien durch Y. WERNER (1971). Ein weiteres Problem sind sehr alte Unterarten, die damals noch als Arten beschrieben worden sind, sodass man vermuten kann, dass die Autoren von der `Nominatform` nicht einmal etwas wussten. Diese Namen wurden später (in manchen Fällen sicher willkürlich) Unterarten im Sinne von geographisch und morphologisch definierten Populationsgruppen zugewiesen. DAREVSKIJ & BEUTLER (1981, `Handbuch`) gaben einen kurzen Überblick über die wesentlichen Unterschiede zwischen den zu dieser Zeit anerkannten Unterarten. Kürzlich erschien eine recht umfassende genetische Studie über die Art, die aber leider den Mangel hat, dass weder Material aus der näheren Umgebung der terra typica der Art (Baku, Azerbayjan) noch der ssp. blanfordi (Südmesopotamien) vorlag, sodass der Versuch der Zuweisung von Kladen zu bestimmten Unterarten hier kaum möglich ist. Allerdings ist die taxonomische Aussagekraft von Analysen der nur über die weibliche Linie vererbten mitochondrialen DNA von vornherein gering, da solche Ergebnisse auch bei vielen anderen Arten nicht mit morphologisch abgrenzbaren Unterarten übereinstimmen.

Werner Mayer

 
 
 
 

Ophisops elegans: 149  Bilder (siehe Unterartniveau)

 
 
 

Ophisops elegans macrodactylus  © 2011 Helmut Kantz